Physiotherapie mit Humor wenn Schmerz zum Fortschritt wird

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Physiotherapie: Wenn „Aua“ nur ein anderes Wort für „Danke“ ist

Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich Physiotherapeutin bin – oder doch eher eine Mischung aus Motivationstrainerin, Schmerzerklärerin und zertifizierter Folterknecht mit Lächeln.

Ich sag’s mal so: Wenn mein Patient beim ersten Termin sagt „Ich hab eigentlich gar keine Lust auf Übungen“, antworte ich mit einem freundlichen „Warte ab, ich auch nicht – aber einer von uns muss’s ja machen.“

Physiotherapie ist die Kunst, jemanden dazu zu bringen, Bewegungen zu machen, die er seit 2003 erfolgreich vermieden hat – und dabei so zu tun, als wäre das total normal.

„Tut das weh?“
„Ein bisschen…“
„Perfekt. Dann machen wir’s gleich noch zehnmal.“

Wir arbeiten mit Gummibändern, Pezzibällen und der unerschütterlichen Hoffnung, dass die Leute irgendwann verstehen, dass „Übung“ nicht nur ein Vorschlag ist, sondern ein Lebensauftrag. Und wenn jemand fragt, wie viele Wiederholungen er zuhause machen soll, sag ich ehrlich: „So viele, bis Netflix fragt: ‚Sind Sie noch da?‘“

Aber was soll ich sagen – ich liebe diesen Job. Weil manchmal reicht eine sorgfältig platzierte Faszienrolle aus, um ein Gesicht zu zaubern, das zwischen „Erlösung“ und „Rachegelüste“ schwankt. Und das ist unbezahlbar.

Also ja: Physiotherapie tut weh. Aber irgendwer muss’s ja machen – und wenn’s geht, mit einem Lächeln im Gesicht und einem Theraband in der Hand.

Lasst euch nicht ärgern – es sind nicht Schmerzen, es ist nur euer Körper, der schreit: „Hey, ich dachte, wir machen heute Sofa – was ist das hier?!“

#PhysiotherapieMitHumor
#HeldInnenMitTheraband
#WirSindNichtBrutalNurMotiviert
#AuaHeißtDankeİNDerPhysio
#LiebscherUndWerWasVonÜbungenVersteht 😄

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