Titel: Physiotherapie – Wenn du denkst, du hast die Kontrolle über deinen Körper
Wenn du denkst, du beherrschst deinen Körper, dann warte, bis ein*e Physiotherapeut*in zu dir sagt:
„So, jetzt entspannen Sie mal ganz locker das Schulterblatt – aber nur die eine Seite.“
Spoiler: Du kannst das nicht. Niemand kann das. Selbst Yogis mit achtjährigen Indien-Retreats kriegen da Muskelzucken, wenn Physios ernst werden.
Physiotherapie ist wie ein Date zwischen deinen Muskeln und der Realität – und die Realität sagt: „Du bist nicht halb so beweglich, wie du dachtest.“
Ich habe mal gedacht, ich sei sportlich. Dann lag ich auf einer Liege, mit einem Igelball unter dem Gesäß, der Therapeut grinste und fragte:
„Tut noch nicht weh, oder? Super, dann können wir die Übung steigern.“
Und ich? Ich dachte nur: „Sag, ist das hier ein schmerzbasierter Escape Room? Und wenn ja: Wo ist der Ausgang?!“
Was viele vergessen: Physiotherapeut*innen sind stille Held*innen auf Socken. Sie bringen dich nach OPs wieder auf die Beine, retten Bandscheiben, entwirren verknotete Nacken, und ja – sie wissen immer exakt, wo’s wehtut, bevor du auch nur „Aua“ sagen kannst. Hellsehen mit Anatomiekenntnis, quasi.
Und hey, auch wenn du danach aussiehst, als wärst du rückwärts aus dem Stretching-Studio gefallen – irgendwann kommt dieser Moment, wenn du merkst:
„Hey, ich kann wieder allein die Socken anziehen – und zwar ohne Kran und Atemtechnik!“
Deshalb ein kleines Dankeschön an all die Physiotherapeut*innen:
Ihr seid nicht nur Muskel-Flüsterer und Gelenk-Puzzler – ihr seid Schmerz mit Aussicht auf Heilung.
Und ihr habt den einzigen Job, bei dem Leute euch fluchend verlassen – und kurz darauf dankbar Kuchen mitbringen. 🍰
Hoch die Faszienrollen – und zieht fest den Humorstrumpf hoch.
#PhysiosMitSuperkräften #DehnenIstKeinVerbrechen #NachMirDerMuskelkater #TherapieMitLächelnUndLeid
Bleibt flexibel – aber bitte nicht im unteren Rücken. Da ist grad Triggerpunkt-Alarm. 😄